Die neue Saison der 1. Judo-Bundesliga beginnt für die Männer des HJT mit einem Dämpfer. Am ersten Kampftag am Samstag, den 14. März, unterlagen die Hamburger dem Gastgeber SUA Witten knapp mit 8:6.
Die Wittener starteten extrem stark in den ersten Durchgang und gewannen die ersten fünf Kämpfe der Begegnung in Folge. Bei insgesamt acht benötigten Punkten für den Sieg befand sich das HJT damit in einer sehr schwierigen Ausgangslage. Erst Jano Rübo konnte die Siegesserie der SUA stoppen und setzte sich in der Gewichtsklasse bis 81kg gegen Kirill Gau durch. Nach dem Anschlusspunkt verkürzte Murad Muradli (-60kg) für Hamburg im letzten Kampf des ersten Durchgangs auf 5:2.
Nach der Halbzeitpause verlief die Begegnung dann deutlich ausgeglichener. Angefangen mit SUA-Kämpfer Martin Matijass (-100kg), der auch seinen zweiten Kampf des Tages für sich entschied, gewannen Witten und Hamburg die ersten sechs Kämpfe in Durchgang zwei jeweils abwechselnd.
Dieser Schlagabtausch nutzte den Hausherren aus Nordrhein-Westfalen aufgrund der komfortablen Führung jedoch mehr als ihren Gästen aus der Hansestadt. Als Simeon Catharina von der SUA im Schwergewicht erneut den Hamburger Nassih Driss besiegte, war die Begegnung nach dem fünften Kampf der zweiten Runde bereits zu Gunsten von Witten entschieden. Durch die letzten beiden Kämpfe des Tages konnte das HJT zumindest noch auf 8:6 verkürzen.
Der nächste Kampf für das Hamburger Judo-Team wird am Samstag, den 11. April, zuhause in der Sporthalle Wandsbek stattfinden. Im Heimdebüt der Saison empfängt Hamburg den amtierenden Vizemeister und Champion von 2024, Remscheider TV.