Hamburger Judo Verband e.V.
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TOP Referenten - TOP Stimmung! Nachlese zum HJV-Workshop "Bewegt älter werden mit JUDO"

Ulli Klocke demonstriert Ü30-gerechtes Techniktraining

Dr. Jens Sengebusch erläutert medizinische Hintergründe im Bereich Ü30

Volle Hütte - Hohe Teilnehmerzahl

Lars und Helmut moderieren den Workshop-Part

Jenny Frey gibt Einblicke ins Taiso

Kata - Techniktraining in einer "geschlossenen Situation"

Am 22.April fand im Hamburger Landesleistungszentrum (LLZ) der Workshop „Bewegt älter werden mit JUDO“ statt. Insgesamt 58 Judoka aus Hamburg und den angrenzenden Judo-Landesverbänden fanden sich um 09.30 Uhr zum „Get Together“ in dem Seminarraum ein. Ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten bei einer Tasse Kaffee und belegten Brötchen.

Pünktlich um 10.00 Uhr eröffnete der HJV Ü30-Beauftragte Olaf Lange und seine Co-Moderatorin Astrid Henriksen den Workshop. Nach einer kurzen Kennlern-Runde, geleitet von dem Moderator Lars Lange, ging es direkt auf die Tatami im LLZ. Hier leitete die Judo-Legende aus Nordrhein-Westpfalen, Uli Klocke (8. Dan) die ersteTrainingseinheit. Für seine gezeigten Wurf-
und Haltegrifftechniken erhielt er am Ende viel Applaus von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Im direkten Anschluß erklärte Dr. Jens Sengebusch aktuelle sportmedizinische Erkenntnisse für altersspezifisches Judo-Training. Ein Vortrag, der ebenfalls gut ankam.

Nach der Mittagspause wurde unter der Leitung von Lars Lange (5. Dan), Lea Holz (3. Dan, Lehrreferentin des HJV) und Helmut Behnke (7. Dan, Ex-Prüfungs- und Lehrreferent des HJV) in drei Arbeitsgruppen u.a. Fragestellungen wie „ Wann ist ein Judo-Training für Ü30 attraktiv? Wann ist es eher abschreckend?“ oder  „Wie müsste das Ü30-Training idealerweise geleitet sein? Was sollte der Trainer bzw. die Trainerin können?“ intensiv bearbeitet und die Ergebnisse dem gesamten Auditorium vorgetragen. Lars zeigte sich selbst positiv überrascht über die vielen Punkte, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf das Papier brachten. Hier sollten die Vereine und Verbände Ideen aufgreifen und umsetzen..

Danach ging es mit Jenny Frey (5. Dan, Taiso-Referentin des DJB), zurück auf die Matte. Jenny zeigte hier viele neue, interessante Aspekte des Taiso-Trainings, so dass etliche Teilnehmer sich ein erstes bzw. ein neues Bild über Taiso machen konnten. Ihr Training wurde ebenfalls mit viel Applaus bedacht.

Last but not least leitete unser Kata-Nationalkader-Athlet Sönke Schillig (6. Dan) mit Unterstützung vom DJB Kata-Referenten, Sebastian Frey (5.Dan) eine ganz besondere Kata-Einheit. Am Anfang stellte er die Zusammenhänge zwischen Randori/Shiai und Kata dar und zeigte dann den Opferwurf Ura-Nage als didaktischen Reihe im Techniktraining, also auch für die Nage no kata. Die Beifallsbekundungen am Ende der Unterrichtseinheit zeigten, dass er alles richtig gemacht hatte.

Nach einer Feedback-Runde auf der Judomatte verabschiedeten Astrid und Olaf die Teilnehmer pünktlich um 17.30 Uhr.
Die Botschaft der Teilnehmer war eindeutig: Bitte weitere Angebote für Ü30-Judoka.

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