Hamburger Judo Verband e.V.
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Jungen- und Mädchenmannschaft der STS Alter Teichweg beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia

Bereits zum 15. Mal nahmen Judo-Mannschaften (Mädchen und Jungen) der Hamburger Stadtteilschule Alter Teichweg (Eliteschule des Sports) unter der Regie von Johannes Kruse als Landestrainer sowie Rainer Ehmler als weiterem Betreuer am Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia teil. Beide Mannschaften hatten sich gegen andere Hamburger Mannschaften beim Landesfinale (im April) als Sieger durchgesetzt. Als Betreuerin der Mädchenmannschaft war erneut Leoni Riecken mitgereist, Judosportlerin und Schülerin der 11. Klasse, die die Mädchenmannschaft im Neigungskurs Judo trainiert. Das Finale fand vom 22. bis 26. September 2019 in Berlin statt. 14 Bundesländer hatten Mannschaften geschickt.       

Die Jungenmannschaft war mit 8 Kämpfern aus den Sportklassen besetzt, die alle 7 bis 8 Mal pro Woche trainieren: Jonas Orlandea und Jais Urban (bis 37 kg), Raphael Akoto (bis 42 kg), Oskar Wilke und Tjelle Urban (bis 48 kg), Mochmad Ginaev und Egor Smirnov (bis 55 kg) und Alexander Geier (über 55 kg).

Bei den Mädchen startete die STS Alter Teichweg mit 8 Kämpferinnen, von denen einzig Violette als Leistungssportlerin aus einer Sportklasse kämpfte, alle anderen Mädchen sind Judo-Freizeitsportlerinnen.

Am Start bei den Mädchen waren folgende Kämpferinnen: bis 38 kg Violette Sigha Freire, Annica Möhring und Vivian Möhring, bis 44 kg wurde keine Kämpferin eingewogen, bis 50 kg Binta Dampha, bis 57 kg Isatou Singhateh und Julia Baron, über 57 kg Kimberly Smolarz und Sofija Buha.

Den ersten erfolgreichen Kampf absolvierten 2 Hamburger Kämpfer und eine Kämpferin an der Waage: Jonas, Mochmad und Binta konnten nach intensivem Schwitzen bei der Anreise bzw. vor Ort ihre angestrebten Gewichtsklassen erreichen.

In der Vorrunde (Pool-Vorkämpfe) gab es am 1. Kampftag folgende Begegnungen:

Jungen:

  • gegen Berlin 2:3 (Punkte für Jonas und Oskar)
  • gegen Hessen 4:1 (Punkte für Jonas, Raphael, Oskar, Mochmad)
  • gegen Schleswig-Holstein 5:0 (Punkte für Jonas, Raphael, Oskar, Mochmad, Alexander)

Mädchen:

  • gegen Baden-Württemberg 2:3 (Punkte für Violette und Kimberly)
  • gegen Sachsen 3:2 (Punkte für Violette, Binta und Kimberly)
  • gegen Mecklenburg-Vorpommern 2:3 (Punkte für Annica und Violette)

Am zweiten Kampftag kämpften die Jungen zunächst gegen Mecklenburg-Vorpommern 3:2 (Punkte für Jonas, Oskar, Mochmad). Im Halbfinale kämpfte Hamburg dann gegen Sachsen und gewann sensationell 5:0 (Punkte für Jonas, Raphael, Oskar, Mochmad, Alexander). Damit stand das Finale an, in welchem die Dulsberger Judoka gegen Brandenburg kämpften. Diese gewannen jedoch 4:1 (nur ein Punkt für Jonas), sodass die Hamburger Jungen eine großartige Silbermedaille erkämpft hatte.

Die Mädchen kämpften

  • gegen Rheinland-Pfalz 3:2 (Punkte für Annica, Violette, Kimberly)
  • gegen Niedersachen 3:2 (Punkte für Vivian, Violette, Binta)
  • gegen Sachsen (um Platz 9) 2:3 (Punkte für Vivian, Violette).

Es blieb also (wie im Vorjahr) Platz 10.

Am 3. Kampftag wurde erstmalig ein Mixed-Turnier gekämpft, d.h. 3 Gewichtsklassen bei den Jungen (-42 kg, -48 kg, +48 kg) und 3 bei den Mädchen (-44 kg, -50 kg, +50 kg) besetzt. Es wurden nun auch Hamburger Ersatzkämpfer eingesetzt. Kämpfe gab es

  • gegen Bayern 2:4 (Punkte für Raphael, Tjelle)
  • gegen Mecklenburg-Vorpommern 1:5 (Punkt für Violette)
  • gegen Hessen 3:4 (Punkte für Jais, Violette, Binta).

Damit konnte Platz 7 von 11 Mannschaften erreicht werden.

In der Gesamtbilanz wurden folgende Siege erreicht: Violette (8 Siege), Jonas (6 Siege), Oskar (5 Siege), Raphael und Mochmad (jew. 4 Siege), Kimberly und Binta (jeweils 3 Siege), Alexander (2 Siege), Jais und Tjelle (jew. 1 Sieg),

Annica und Vivian (jeweils 2 Siege/ Freilose).

Überragende Kämpfer waren Violette und Jonas, Überraschungskämpferin war Binta mit 3 Siegen gegen z.T. deutlich höher graduierte Kämpferinnen.

Als Fazit kann festgehalten werden, dass die leistungssportliche Förderung an der Eliteschule des Sports Alter Teichweg wieder einmal Früchte getragen hat - mit dem überragenden 2. Platz bei den Jungen. Bei den Mädchen gilt es, begeisterte und talentierte Freizeitsportlerinnen zum regelmäßigen Judotraining zu bringen.

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