Hamburger Judo Verband e.V.
Hamburger Judo Verband e.V.

Grußworte unseres Sportdirektors

Moin liebe Hamburger Judoka,

im Namen des gesamten Vorstandes wünsche ich euch und euren Familien ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Gerne nutze ich diese Gelegenheit, um mich bei allen Trainerinnen und Trainern, Helferinnen und Helfern, bei den Athletinnen und Athleten, sowie bei allen Beteiligten in den Hamburger Judovereinen herzlichst zu bedanken. Danke, dass ihr in diesem außergewöhnlichen Jahr für unsere Sportart gekämpft habt. Danke für euren stetigen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus ganz Hamburg. Jeder und jedem gebührt dafür ein großer Dank, denn nur durch euren eifrigen Einsatz und der vielfältigen kreativen Ideen, habt ihr es geschafft, Kontakt mit euren Mitgliedern zu halten. Trotz des zumeist ehrenamtlichen Engagements habt ihr es in euren Verein geschafft, Hygieneregeln zu entwickeln und die geforderten Standards umzusetzen. Ihr habt Outdoor und eingeschränktes Indoortraining angeboten, digitale Formate ins Leben gerufen, habt Onlineprüfungen abgenommen und Vorstands- und Trainersitzungen in digitaler Form abgehalten. Ihr habt für eure Kids Judo-Safari-Angebote erstellt und YouTube Kanäle aus dem Boden gestampft. Ihr habt Workouts, Athletiktrainingseinheiten und judospezifische Trainingsinhalte auf Video gebannt und in die Wohnstuben der Athletinnen und Athleten gesendet. Hashtags wie: #hometraining #judo@home oder #homedojo zeugen von der Vielzahl der Angebote, die durch eure fabelhafte Arbeit initiiert wurden.

Herauszuheben ist, dass ihr euch stets solidarisch und verständnisvoll gezeigt habt. Ihr habt euch auch in den schwersten Stunden eure respektvolle Haltung bewahrt und die manchmal schwer verständlichen Einschränkungen mit viel Disziplin ertragen.

Der Hamburger Judo-Verband bedankt sich herzlich für euren Einsatz, eure Leidenschaft und eurer Durchhaltevermögen. Bitte hört nicht auf für unseren Sport zu kämpfen.

Zum Ende des Jahres wollen wir nun noch einmal zurückschauen auf einige Ereignisse, die uns besonders bewegt haben und die uns in Erinnerung bleiben werden:

Jahresstart 2020 – Deutsche Meisterschaft der Männer und Frauen in Stuttgart
Die Hamburger Judoathletinnen und Athleten starteten fulminant in das Jahr 2020 und holten gleich 5 Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart, wobei der Deutsche Meistertitel durch Rene Lucht hervorzuheben ist, aber auch Yerrick Schriever, der Deutscher Vizemeister wurde, war ebenso wie die 3. Plätze von Losseni Kone, Mascha Ballhaus und Celine Becker, ein Grund zur Freude für den gesamten Hamburger Judosport.

Wir sind Hamburg – Eine Teamwear für alle Hamburger Judoka
Nach vielen getesteten Samples und Marken war es im Januar soweit - das Konzept zur Gestaltung der neuen Teamwear wurde finalisiert und umgesetzt. Schon bei den Deutschen Meisterschaften konnten unsere Athletinnen und Athleten unseren neuen Auftritt präsentieren. Zukünftig sollen möglichst alle Hamburger Athletinnen und Athleten stolz unsere Heimatstadt repräsentieren.
Ein geschlossener und einheitlicher Auftritt ist dementsprechend die Basis für unseren Leitspruch:

„Gemeinsam für ein starkes Judo in Hamburg“.

Mit der Volksbank Hamburg konnten wir in diesem Zusammenhang einen lokalen Sponsor finden, der unsere Visonen teilt und mitträgt. Der HJV bedankt sich herzlich bei der Volksbank Hamburg für den Support und die Unterstützung. Ein weiterer besonderer Dank gilt unserem Landestrainer Daniel Lenk für die mühselige Organisationsarbeit in Sachen Teamwear. Es hat sich gelohnt und zeigt: „Wir sind Hamburg“.

Februar – Deutsche Meisterschaften der u18 in Leipzig
In Leipzig wusste dann auch unser Nachwuchs zu begeistern und erreichte mit Sophie Scharnberg (2. Platz), Lasse Schriever (2. Platz), Maik Ginaev (3. Platz) und Andre Loboda (3. Platz) insgesamt 4 starke Podestplätze. Eine starke Hamburger Teamleistung, die durch den Auftritt in unserer neuen Teamwear untermalt wurde.

März – Deutsche Meisterschaften u21 in Frankfurt (Oder)
Gleich bei den nächsten Deutschen Meisterschaften des Jahres trumpften die Hamburger Judoasse wieder auf und gewannen durch Losseni Kone (Deutscher Meister), Mascha Ballhaus (2. Platz), Yerrick Schriever (2. Platz) und Seija Ballhaus (3. Platz) wieder 4 Medaillen bei den nationalen Titelkämpfen. "Kone is Hamburgs new King" schallte es im Anschluss durch die Gazetten und durch Hamburgs Gassen.

13 Medaillen auf Deutschen Meisterschaften in nur 2 Monaten. Was für ein grandioser Start ins Jahr 2020 und was für tolle Erfolge des Hamburger Judosports. Doch dann wurde dieser phänomenale Einstieg ins Jahr jäh durch die Corona-Pandemie gestoppt.

Im LLZ wurde die Zeit genutzt um diverse andere Projekte zu finalisieren.

März/April - Ein Raum für Alle – Jugendraum im LLZ
Dank der Hilfe zahlreicher Unterstützer, insbesondere durch die „Scheine für Vereine“ Spendenaktion, konnten wir nach den Märzferien den Jugend- und Aufenthaltsraum im LLZ, samt zahlreichem Material, eröffnen und für die Kids freigeben. Im Raum besteht nun für die Jugend die Möglichkeit, die Zeit bis zu den Trainingseinheiten zu überbrücken und an den PC-Terminals und Arbeitsplätzen an schulischen Aufgaben zu arbeiten. Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Landestrainerteam für den gemeinschaftlichen Einsatz im Sinne der Jugendlichen.

Leistungssportkonzept
Nach vielen Anstrengungen, verbunden mit viel Fleiß und Arbeit, konnte die Erstellung des neuen Leistungssportkonzeptes des Hamburger Judo-Verbandes, durch die gemeinschaftliche Zusammenarbeit im Landestrainerteam und im Vorstand des HJV, durch die Federführung von unserem Schulsportkoordinator und Landestrainer Johannes Kruse final fertiggestellt werden. Ein wichtiger Meilenstein für unsere zukünftige, professionelle Arbeit im Nachwuchs-Leistungssport wurde damit erarbeitet und vorgestellt. Danke - insbesondere an Johannes Kruse und das ganze Landestrainerteam - für den außerordentlichen Einsatz.

Mai – September - Corona Trainingsprogramm
Die Corona-Pandemie hat uns alle vor große Herausforderungen gestellt und uns allen viel Organisationsarbeit abverlangt. Während des ersten Lockdowns hat sich das Landestrainerteam bemüht, die Kaderathletinnen und Athleten, sowie die Schülerinnen und Schüler der Eliteschule des Sports, mit Trainingsplänen zu versorgen. Darüber hinaus wurde eine Athletiktrainingsreihe mit der Kugelhantel abgefilmt und auf unserem YouTube Kanal allen zur Verfügung gestellt. Danke an unseren Athletiktrainer Vitalij Cursin für das Erarbeiten der Trainingseinheiten.

Nach der ersten Lockerungsphase konnte dann wieder, mit Abstand, im Freien trainiert werden. Hierfür gab es diverse Trainingsangebote für die Auswahlsportlerinnen und Sportler.
In der nächsten Phase kehrte wieder ein Stück Judoarbeit ins LLZ zurück, denn unter peniblen Hygieneregeln, durften 10 Sportlerinnen und Sportler, auf der Judomatte zusammen trainieren. Ein gutes und positives Gefühl, nach Zeiten der vielen Entbehrungen.
Im jetzigen, neuerlich beschlossenen Lockdown, setzt das Landestrainerteam seine digitale Arbeit fort und wird zukünftig noch viele Trainingseinheiten den Judoka aus Hamburg zur Verfügung stellen. Wir hoffen natürlich darauf, dass wir bald wieder feste Matten unter den Füßen spüren und unsere erfolgreiche Arbeit am Landesleistungszentrum fortsetzen können.

Schicksalsschlag für den Hamburger Judosport
Mit tiefer Bestürzung und Trauer haben wir am 18. Juli auf die Nachricht vom Tode von unserem Kadermitglied Simon Boutaleb reagiert. Dieser schwere Verlust macht uns noch immer sprachlos und lässt uns in großer Traurigkeit zurück.
Ein wundervoller Mensch und Judoka hat unsere Judofamilie viel zu jung verlassen, aber Simon lebt in unseren Herzen und in unseren Gedanken und Erinnerungen weiter.
Die riesige Solidaritätswelle hat uns dann alle überwältigt und in der anschließenden Spendenaktion für die Familie Boutaleb kamen 3000 Euro an Spendengeldern zusammen. Der Hamburger Judo-Verband bedankt sich bei allen Beteiligten für die Solidarität und die ausgedrückte Liebe. Wir werden Simon ein ehrendes Vermächtnis zukommen lassen und ihn niemals vergessen.

Eliteschule Alter Teichweg – Neue Bewertungskriterien und Sichtung
Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Verordnungen der Hansestadt Hamburg konnte im Spätsommer die jährliche Talentsichtung für die Sportklassen an der Eliteschule des Sports (EdS) am Alten Teichweg im LLZ Hamburg, unter der Leitung von Schulkoordinator Johannnes Kruse und Sportdirektor Florian Hahn durchgeführt werden. Dabei konnten wir uns von den tollen Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Nachwuchsathleten überzeugen. Wir sind frohen Mutes, dass wir auch für das kommende Schuljahr viele Talente an die Schule locken können.
Im Zuge der Neugestaltung zur Beurteilung der Förderungswürdigkeit unserer Athletinnen und Athleten an der EdS wurden durch das Landestrainerteam, unter der Leitung von Johannes Kruse, Beurteilungskriterien ausgearbeitet, die zukünftig unser Leistungssportkonzept ergänzen. Es ist schön, zu sehen, dass sich die Eliteschule des Sports so positiv entwickelt und wir durch immer professionellere Konzepte und Beurteilungskriterien den Qualitätsstandard unserer Ausbildung stetig steigern können. An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich für die hervorragende Arbeit von Johannes Kruse und Slavko Tekic an der Eliteschule des Sports. Die Schule ist ein wichtiger Indikator und Faktor für unseren Nachwuchs-Leistungssport in der Hansestadt Hamburg.

Deutscher Meister ist nur das HJT – Das Hamburger Judo-Team holt den 4. Stern
In der Hamburger Ecke brandete der Jubel in der Niederlausitzhalle in Senftenberg auf, denn gerade hatte unser Lokalmatador Dominic Ressel den entscheidenden vierten Punkt für das Hamburger Judo-Team im Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewonnen. Damit war klar, dass Hamburg an diesem 10. Oktober Geschichte geschrieben hatte. Zum vierten Mal in fünf Jahren wurde das Team um unseren Meistertrainer Slavko Tekic Deutscher Meister und gewann damit verdient, nach einem denkwürdigen 7:0 Sieg im Finale gegen die SUA Witten-Annen, den vierten Stern für Hamburg. Gerade in diesem schweren Jahr ein Ausrufezeichen und ein Glücksmoment allererster Güte.
Der HJV bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern des Hamburger Judo-Teams und insbesondere beim Coach Slavko Tekic und Sportdirektor Patrick Strutz für die perfekte Arbeit ab diesem perfekten Tag.

Mobil in die Zukunft – Der Verbandsbus kommt
Ein weiteres wichtiges Projekt konnte in diesem Jahr realisiert werden, denn durch die Zuwendungen und Fördergelder der Stiftung Leistungssport, sowie etlicher anderer Unterstützer, sind wir nun in der glücklichen Lage, einen Verbandsbus anzuschaffen. Erstmalig in der Verbandsgeschichte wird also die Mobilität im Verband durch die Anschaffung eines eigenen Busses verbessert. Neben der zukunftsorientierten Mobilitätsstrategie erhoffen wir uns durch den Verbandsbus eine erhöhte Aufmerksamkeit im Stadtbild und wollen damit weitere Werbeflächen vermarkten. Somit könnten wir dann die Kosten für die Mobilität unserer Athletinnen und Athleten senken. Wir sind sehr froh, dass dieses Projekt, welches mit viel Arbeit verbunden gewesen ist, nun abgeschlossen werden konnte. Ein Dank an die Beteiligten für den tollen Einsatz.

Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende zu und trotz der schweren Pandemielage haben wir es geschafft, im Verband viele Erfolge zu erzielen, viele Projekte umzusetzen und positive Impulse zu setzen.

Im Namen des gesamten Vorstandes bedanke ich mich herzlich für die geleistete, zumeist ehrenamtliche Arbeit im Sinne aller Hamburger Judosportlerinnen und -sportler. Ein großes Dankeschön geht an den Gesamtvorstand und an die Ressortleiter im Hamburger Judo-Verband für die aufgewendete Zeit und für den unermüdlichen Einsatz.

Ich wünsche euch allen für 2021 viel Erfolg, Glück und vor allem viel Gesundheit. Bleibt positiv, aktiv und stark.

Gemeinsam für ein starkes Judo in Hamburg.

Florian Hahn                                                                   

Geschäftsstelle

Landesfachverband für die Budo-Sportarten Judo, Jiu-Jitsu, Kendo, Kyudo, Aikido

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