Hamburger Schulmeisterschaften im JUDO

Am Mittwoch, 19.04.2017, veranstaltete der Fachausschuss Judo bereits zum 12. Mal die Mannschaftsmeisterschaften der Judoka in den Altersklassen WK 4 (am Vormittag) und WK 3 (am Nachmittag) sowohl für die Mädchen als auch für die Jungen, wie in den Vorjahren, im Landesleistungszentrum Judo in Wandsbek.

Es nahmen 19 Mannschaften aus 10 Schulen teil:

Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg (7 Mannschaften),

Brüder-Grimm-Schule (4 M.),

Otto-Hahn-Schule (3 M.),

STS Stübenhofer Weg (2 M.),

Irena-Sendler-Schule und Grundschule Max-Eichholz-Ring (jew. 1 M.).

Aus 4 weiteren Schulen (Gymnasium Oldenfelde, Gymnasium Meiendorf, Rudolf-Steiner-Schule Wandsbek und Gymnasium Rahlstedt) kamen einzelne Kämpferinnen, um Kampfgemeinschaften zu bilden.

Die Teilnehmerzahl von insgesamt 122 Kämpferinnen und Kämpfern bedeutete gegenüber den Vorjahren einen leichten Rückgang. Dies liegt vermutlich vor allem am nach wie vor geringen Interesse der Hamburger Schulen, Schülerinnen und Schüler zu Judo-Wettbewerben zu schicken bzw. für diese auch nur freizustellen. Es scheint wie ein Kampf gegen Windmühlen, dem sich der Fachausschuss Judo seit Jahren stellt. Es ist nach wie vor schwierig, Kolleginnen und Kollegen für den Kampfsport zu begeistern oder zumindest für diesen zu interessieren.

Ohne das Engagement einzelner Vereins- und Landestrainer, die in der Regel die Schul-Judoka begleiten und vor Ort betreuen, wäre diese Meisterschaft überhaupt nicht möglich. Selbst wenn Judoka in Schulen als Lehrer tätig sind, heißt dies nicht automatisch, dass Judo an diesen Schulen auch nur einen gewissen Stellenwert besitzt.

Zahlreiche spannende Kämpfe begeisterten dennoch die Zuschauer, insbesondere dann, wenn Leistungs-Judoka der Eliteschule des Sports gegen hoch motivierte Anfänger-Judoka aus anderen Schulen trafen.

Letztlich dominierten einmal mehr die Judoka der STS Alter Teichweg, die in der WK III erneut Hamburg beim Bundesfinale im September 2017 in Berlin vertreten werden, so wie dies auch in den vergangenen Jahren der Fall war.

Erfreulich war, dass es zum wiederholten Male keine Verletzungen gab. Dies ist auch der souveränen Leistung der beiden Kampfrichter des Hamburger Judoverbandes zu verdanken.
Ein Dank gilt den Schüler-Helfern der STS Alter Teichweg und der Otto-Hahn-Schule, die sich aus älteren Judoka rekrutierten, die nicht starten durften.

Vielfältige Leckereien wurden erneut von Judoka-Müttern des Bramfelder SV angeboten. Die Caféteria wurde an diesen Tag geradezu gestürmt.

Zum Schluss erhielt jede Mannschaft eine Siegerurkunde und die ersten 3 Mannschaften zusätzlich einen Pokal.

Die Ergebnisse im Einzelnen

 

WK IV (Jg. 2004-2007)

 

 

 

Jungen

 

1. STS Alter Teichweg I

2. STS Stübenhofer Weg

3. Brüder-Grimm-Schule

3. STS Alter Teichweg II

 

 

Mädchen

 

1. KG Brüder-Grimm-Schule/

Rudolf-Steiner-Schule Wandsbek

2. GS Max-Eichholz-Ring

3. Grund- und Stadtteilschule Alter     

    Teichweg

 

WK III (Jg. 2002-2005)

 

 

 

Jungen

 

1. STS Alter Teichweg I

2. STS Stübenhofer Weg

3. Otto-Hahn-Schule I

3. STS Alter Teichweg II

5. Brüder-Grimm-Schule

5. Irena-Sendler-Schule

7. STS Alter Teichweg III

7. Otto-Hahn-Schule II

 

 

Mädchen

 

1. KG Gymnasium Oldenfelde/

   Gymnasium Meiendorf

2. STS Alter Teichweg

3. Otto-Hahn-Schule

3. KG Brüder-Grimm-Schule/

    Gymnasium Rahlstedt

 

Rainer Ehmler, Vors. im FA Judo

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